Das Haus des Schweigens
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. Oktober 2011 10:50

Das Haus des Schweigens (Arbeitstitel) ist ein autobiografisches Werk über körperliche und psychische Gewalt in Beziehungen. Aktuell erarbeitet die Autorin ihr Buch mit Psychologen um ein Hilfsprojekt für Betroffene häuslicher Gewalt zu unternehmen, das die Arbeit von Hilfsorganisationen unterstützen wird.
Das Buch
Das Haus des Schweigens zeigt die Anatomie einer Gewaltbeziehung. Er beginnt bei der ersten Gewalttat und zeigt wie die Personen mit der noch unbekannten Situation umgehen. Über einen undefinierbaren Zeitraum hinweg zeigt das Buch die Folgen der wiederkehrenden Gewalt auf die Psyche und der Beziehung. Schließlich begleitet er die Betroffenen nach der Trennung und untersucht die Arten die sie wählen, um die Vergangenheit zu verarbeiten.
Jeder Kapitel wird aus einer wechselnden Ich-Perspektive erzählt. Durch die wechselnde Erzählerstimme können beide Seiten aus ihren jeweiligen Standpunkten berichten. Da nicht immer deutlich ist aus wessen Blickwinkel berichtet wird, muss sich der Leser mit beiden Seiten auseinandersetzten, was ihm ermöglicht sich mit den Rollen von Opfer und Täter zu identifizieren.
Die Autorin schrieb Das Haus des Schweigens im Jahr 2010, nachdem sie sich aus einer gewalttätigen Beziehung befreit hatte. Als Schriftstellerin wählte sie das Schreiben als Form der Eigentherapie um die traumatische Vergangenheit zu verarbeiten und ihr neues Leben ohne Gewalt zu feiern.
Aus dem Englischen von Ritti Soncco & Christoph Dannowski
Das Hilfsprojekt
Wir befinden uns momentan auf der Suche nach Fördermitteln, um ein Hilfsprojekt mit Das Haus des Schweigens zu verbinden.
Das Konzept:
Die Autorin wird mit Hilfsorganisationen bundesweit zusammenarbeiten um an Frauenhäuser, Treffpunkte, Veranstaltungen, usw. Lesungen von ihrem Buch zu halten. Das Projekt bietet die Chance, dass die Autorin, selbst eine Betroffene häuslicher Gewalt, als Modell einen Anstoss zur Elaboration des Traumagedächtnisses gibt. Zu dem wird darauf aufmerksam gemacht, dass durch eine Verarbeitung von Gewalterfahrung eine Verschiebung von Opfer- zur Täterrolle stattfindet. Im Anschluss soll eine Gesprächsrunde in Begleitung von Psychologen der einzelnen Organisationen stattfinden. Hier wird ein offener Austausch zwischen dem Publikum und der Autorin gefördert. Wenn eine Öffnung in der Gruppe gelingt, fungieren die anderen Teilnehmer als Zeugen und können den Betroffenen Kraft spenden.
Wenn Sie Interesse daran haben das Hilfsprojekt zu unterstützen:



